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Golfballs, what our the best for you
22nd November 2011
Golfbälle
Der Golfball ist nach dem Schläger das entscheidende Instrument des Golfspielers. Er bestimmt je nach Schlag, Balleigenschaften und Flugverhalten das Ergebnis.
Äußerlich unterscheiden sich Golfbälle nicht wesentlich. Alle sind mindestens 42,67 Millimeter groß und wiegen maximal 45,93 Gramm. Größe, Gewicht, Anfangsgeschwindigkeit, Weite und Symmetrie der Kugel sind im Regelwerk des Golfsports festgeschrieben.
Die Auswahl des Golfballs ist insbesondere für den Einsteiger schwierig. Eine Beschreibung der unterschiedlichen Ball-Eigenschaften soll die Auswahl erleichtern. Anschließende Kauftipps geben konkrete Kaufhilfen.
Die Flugeigenschaften
Einen Golfball wählt man zuerst nach den gewünschten Flugeigenschaften aus. Es gibt Golfbälle mit hoher und mit niedriger Flugbahn. Große Dimple, also runde oder polygonale Vertiefungen auf der Balloberfläche, sind für eine hohe Flugbahn verantwortlich, sie tragen weiter. Da sie in der Regel weniger tief sind als kleine Dimple, kann die Umgebungsluft rascher vorbeifließen. Der Auftrieb wird dadurch erhöht. Bei schwierigen Windverhältnissen ist dieser Ball aber schwer zu spielen, da er sich wesentlich schlechter kontrollieren lässt.
Golfspieler mit höherem Handicap sind auf einen langen Rollweg des Golfballs angewiesen. Hier eignen sich Bälle mit kleinen, tieferen Dimple besser. Sie erweisen sich insbesondere auf trockenen und harten Böden als vorteilhaft. Der Drag wird verringert, der Ball fliegt nicht so hoch. Der Carry, also der Flugweg bis zum ersten Bodenkontakt, ist kürzer. Fortgeschrittene Amateure spielen diese low-trajectory Bälle besonders gerne.
Die Kompression des Golfballs
Neben den Flugeigenschaften des Golfballs ist auch seine Kompression wichtig. Der Kompressionswert eines Balles gibt Auskunft über den Grad seiner Verformung beim Abschlag. Die Skala geht von 0 bis 200, wobei 200 bedeutet, dass unter Belastung eines bestimmten Gewichts keinerlei Verformung eintritt. In der Regel haben Golfbälle Kompressionswerte von 80 bis 100. Je niedriger der Wert, umso weicher ist der Ball.
Worauf muss man beim Kauf von Golfbällen besonders achten?
Für den Kauf ebenso wichtig ist der Preis und die Frage, wie lange Golfbälle verwendet werden können. Wie bewahrt man sie am besten auf, um ihre Lebensdauer zu erhöhen? Nun, Golfbälle wie Balatabälle oder 2-Piece-Bälle halten zwei oder drei, letzterer sogar bis zu fünf Jahren. Vorausgesetzt, sie werden bei optimalen Temperaturen um 10° C, maximal aber bei Zimmertemperatur in einem trockenen, dunklen Raum aufbewahrt. Schon bei Sommertemperaturen können sich Golfbälle verformen. Lassen Sie die Bälle daher nicht zu lange im Auto liegen.
Doch auch bei optimaler Aufbewahrung altern Golfbälle. Gewickelte Bälle verlieren an Kompression und werden weicher. 2-Piece-Bälle werden im Gegenteil härter. Kerben und Schnitte beeinflussen die Flugeigenschaften des Balles nicht unbedingt. Nur wenn diese besonders tief sind, kann der Ball sich ungewohnt verhalten. Er ändert seine Flugrichtung, taucht ab oder verzeichnet ungewöhnliche Flughöhen. In diesem Fall darf er ausgetauscht werden.
Laut Angaben einiger Hersteller kann auch Wasser die Balleigenschaften maßgeblich verändern. Insbesondere 2-Piece und 3-Piece Bälle sind davon betroffen. Sie können bis zu fünf Meter Drivedistanz verlieren. Bei Kälte hingegen sinkt die Flugweite. Die Beschleunigung im Treffmoment wird bei niedrigen Temperaturen um bis zu 50 Prozent verringert.
2-Piece Bälle und 3-Piece Bälle
Was aber ist nun der Unterschied zwischen einem 2-Piece und einem 3-Piece Golfball? Der 2-Piece Ball ist bereits seit 40 Jahren auf dem Markt. Bei ihm handelt es sich um einen preiswerten, haltbaren Distanzball. Er ist relativ hart und erreicht dadurch auch einen relativ steilen Abflugwinkel. Weil er sich weniger verformt, rotiert er weniger und fliegt niedriger. Im Gegenzug hat er verbesserte Rolleigenschaften und verzeichnet eine geringere Seitenabweichung. Er ist damit im Vorteil gegenüber einem gewickelten Ball.
Der 3-Piece Ball hingegen verformt sich stärker, ist dadurch wesentlich dynamischer und erreicht eine höhere Flugbahn. Er neigt allerdings dazu, seitlich abzudrehen.
Die meisten Golfspieler bevorzugen 2-Piece Bälle. Seit wenigen Jahren setzen sich Multi-Layer Bälle zunehmend durch. Die Auswahl ist riesig. Konkrete Kauftipps sollen deshalb die Auswahl erleichtern.
Kaufempfehlungen für Golfbälle
Vorweg soll betont werden, dass der durchschnittliche Golfspieler in der Regel beim Golfball kaum Unterschiede spürt. Er kann den Ball nach rein subjektiven Gesichtspunkten auswählen. Spielen Sie unterschiedlichste Bälle. Sie werden schnell merken, welche Ihnen am besten liegen.
Der technisch perfekte Spieler hingegen weiß die unterschiedlichen Eigenschaften des Golfballs gezielt für sich zu nutzen. Er sollte daher auch eine Vielzahl an Bällen unterschiedlichster Eigenschaften mit sich führen. Die von Profis meistgespielten Bälle sind die von Titleist. Pro V1 und Pro V1x sind die Golfbälle schlechthin für den Topspieler. Alternativ kommen der Nike One Platinum II oder der Callaway HX Tour in Betracht. Strata bewirbt im Topsegment seinen Ultimate+, der Schlägerhersteller TaylorMade empfiehlt TP Red und TP Black für den Profi. Golfbälle in Topqualität kosten etwa 5 Euro pro Ball.
Gute Qualität bekommen Golfspieler auf jeden Fall, wenn sie Bälle wie den Black Max von Maxfli, den Z-URS von Srixon, aber auch Bälle der Marke Apex Tour Red oder Black von Ben Hogan wählen. Auch der Exception von Pinnacle und der Strata Tour TL von Top Flite zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass es sich bei den Herstellern in diesem Segment überwiegend um Tochterfirmen oder Zweitmarken der Top-Hersteller handelt. Man kann also sicher sein, auch bei diesen Bällen eine hervorragende Qualität zu bekommen. Der Preisunterschied: Für Bälle dieser Qualität müssen Golfspieler lediglich bis zu 3 Euro bezahlen. Top-Modelle wie der Maxfli kommen aber schon fast an den Preis der Topbälle heran.
Von den noch preiswerteren Bällen sind lediglich der PWRDRIVE von Precept, der LoCo Bite von Dunlop, aber auch der Bay Hill HP 432 von Arnold Palmer ‘ Bay Hill empfehlenswert. Häufig verwendet wird auch der Wilson Staff True Tour Elite. Er ist aber verhältnismäßig teuer.
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